Donnerstag, 18. Oktober 2018

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21.09.2018 23:58 Alter: 26 days

Mahnwache gegen rechtsextreme Brauchtumsfeier

Samstag, 29. September 2018, ab 14.00 Uhr in Eschede. Treffpunkt an der L 281 (Hermannsburger Straße) Kreuzung "Am Dornbusch / Zum Finkenberg“.


Immer wieder finden auf dem Hof des NPD-Aktivisten Joachim Nahtz (Eschede) Neonazi-Treffen statt. Besonders die „Sonnwendfeiern“ und das „Erntefest“ haben schon eine lange Tradition. Die Neonazis bezeichnen diese Feste als „Brauchtumsfeiern“. Ihr eigentliches Ziel ist es aber, auf diesen Zusammenkünften der norddeutschen Neonazi-Szene Kontakte zu pflegen, Termine abzusprechen und neue Aktionen vorzubereiten. Somit sind diese „Sonnenwendfeiern“ alles anderes als harmlos. Deshalb protestieren wir auch vehement gegen diese Treffen.

Wegzuschauen wäre das völlig falsche Signal. Dort, wo Neonazis ungestört handeln können, machen sie sich breit. Ihre Szene verfestigt sich und sie nutzen die Gelegenheit, besonders junge Leute in ihre Kreise zu ziehen.

Inhaltlich wollen wir die Mahnwache mit dem Thema "Geflüchtete und Asylsuchende“ füllen. Wir fragen uns, ob die „Willkommenskultur" ein Ende hat. Die Hetze der „besorgten Bürger“ bewegt nämlich diejenigen, die um WählerInnen-Stimmen fürchten, immer offener nach rechts Die einen hetzen, die anderen wollen die „besorgten“ Bürger nicht den rechten Hetzern überlassen und hetzen selber. Es ist völlig unverständlich, warum rechte Sprüche und rassistisches Denken und Handeln besser sein soll, wenn sie nicht von Rechtspopulisten oder Neonazis kommen, sondern von den „Etablierten“. Das Gegenteil ist der Fall.