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04.04.2013 21:39 Alter: 6 yrs
Kategorie: Aktuelle Nachrichten

Aktiv für Demokratie und Toleranz

Sechs Projekte aus Niedersachsen wurden geehrt, auch unser "Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus"


Die erste Preisverleihung des Wettbewerbes "Aktiv für Demokratie und Toleranz" 2012 fand am 25. März 2013 in der Stadt Oldenburg statt: Dort wurden sechs Projekte aus Niedersachsen geehrt. Gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt, Prof. Dr. Gerd Schwandner, zeichneten Uta Leichsenring, Mitglied im Beirat des BfDT, und Cornelia Schmitz, stellvertretende Leiterin der Geschäftsstelle des BfDT, die Preisträger in einer öffentlichen Preisverleihung im Rathaus Oldenburg aus und würdigten ihr Engagement. Die  Atmosphäre war sehr schön, obwohl die Preisträger teilweise etwas nervös waren, weil sie mehrere Interviews geben mussten. Die einzelnen Projekte wurden vorgestellt und das Netzwerk Südheide wurde mit einer eindrucksvollen Rede beschrieben, in der dazu aufgerufen wurde, sich aktiv zu engagieren um die Gesellschaft zu stärken. Diese Aussage fand volle Zustimmung bei allen Gästen und wurde mit einem langen Applaus gewürdigt. Der musikalische Akt untermalte die Stimmung mit drei Liedern.

Die Veranstaltung fand im großen Sitzungssaal des Rathauses (Markt 1, 26105 Oldenburg) am 25. März von 16.00 Uhr bis 17.30 Uhr statt.

344 Vereine und Initiativen haben sich im Jahr 2012 beim Bündnis für Demokratie und Toleranz – gegen Extremismus und Gewalt (BfDT) im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ beworben. Sie alle hofften auf Preisgelder zwischen 2.000 Euro und 5.000 Euro und auf eine offizielle Ehrung im Jahr 2013.

Nach einem intensiven Auswertungsprozess hat der Beirat des BfDT in seiner November-Sitzung die Preisträger der 12. Ausschreibungsrunde ausgewählt: Insgesamt 67 Preisträger werden im Jahr 2013 in offiziellen Preisverleihungen, die in Kooperation mit Städten und Gemeinden in ganz Deutschland stattfinden, geehrt und ausgezeichnet.

Folgende sechs Projekte wurden ausgezeichnet:

Pimp your Town Hannover
Politik zum Anfassen e. V., Hannover

Afrika Cup Oldenburg: Kultur der Toleranz
Integration e.V., Oldenburg

Arbeitskreis Demokratie und Toleranz
Präventionsrat Stadt Wildeshausen

Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus

Das Netzwerk Südheide gegen Rechtsextremismus wurde 2009 von verschiedenen Einzelpersonen und Bündnispartnern gegründet. Anlass war die Besetzung des Hotels Gerhus in Fassberg durch Neonazis um den Anwalt J. Rieger. Die Zielsetzung liegt nun bei der Verhinderung der vielen Nazi-Treffen auf dem Hof Nahtz bei Eschede. Dort trifft sich die niedersächsische und norddeutsche Neonazi-Elite, um Aktionen zu planen, Verbindungen zu festigen und "rechte Erlebniswelten" für Jugendliche zu schaffen. Die Demonstrationen des Netzwerks Südheide machen diese Treffen öffentlich und fördern den Widerstand und die Mobilisierung gegen Rechts. Darüber hinaus fördert das Netzwerk die Bildungsarbeit in Schulen und Jugendeinrichtungen zum Thema rechtsextreme Gewalt und stellt dafür eine Ausstellungsinstallation bereit, die über die Opfer von rechter Gewalt aufklären soll. Dieses Projekt wurde mit 2.000,- € ausgezeichnet.

Hannover Spielstadt 2012
Deutsche Jugend In Europa, Kreisverband Hannover Stadt e. V.

Patenschaftsmodell VfB Rot-Weiß 04 Braunschweig
VfB Rot-Weiß 04 Braunschweig e.V.